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 K. Ostertag 
  Netzpost-AdresseSo, 13.10.2019, 01:23
Hallo aus New York! (Und bitte entschuldige mein schlechtes Deutsch.)
Meine Kirche wurde von deutschen Einwanderern gegründet, und war bis in die 1930er Jahre großenteils deutschsprachig. Untersuche ich über unsere Kirchengeschichte um die Jahrhundertwende. Bis ich Ihre Seite gefunden habe, dachte ich, der alte Schatzmeister hätte einfach eine schreckliche Handschrift. ("Ist das ein 'f'? 's'? ...ein 'h'?!? *Wirklich?*") Vielen Dank für deine hilfreiche ABC-Tafeln! (Ich war gegenüber unserem armen Schatzmeister SEHR ungerecht!)
 Peter Hirt 
  Netzpost-AdresseSo, 12.05.2019, 20:00
Sehr gute Informationen!
Vielen Dank.
 Adelheid 
  Netzpost-AdresseSa, 27.04.2019, 14:04
Hallo U. Freitag, ich mische mich da mal ein... Die Buchstaben sollten eine bestimmte Höhe nicht überschreiten. Dies bezog sich wohl ursprünglich nur auf den Buchdruck. Dennoch schrieben viele Schreiber - in vorauseilendem Gehorsam - z.B. "Ae".
Ein paar schrieben einfach "Ä" (oder vor 1600 "A" mit einem kleinen "e" darüber).
Schau in die Kirchenbücher von ca. 1600 bis ca. 1800. Da findest Du wohl alle Varianten... Bei z.B. matricula oder portafontium sind sie kostenlos und ohne Anmeldung online einsehbar. Aber auch diese Bücher sind auch nur ein Spiegel der Gesellschaft...
 U. Freitag 
  Netzpost-AdresseMi, 13.03.2019, 09:49
Bei Wikipedia fand ich ein Kurrent-Alphabet wo die großen Umlaute mit Ae, Oe und Ue geschrieben sind. Gibt es dafür eine Regel oder kann mann das machen wie man möchte?
 Michael 
   Do, 17.01.2019, 10:55
Eine sehr liebevoll gestaltete Seitehaben Sie da erstellt. Vielen Dank!
 Alex F. 
   Do, 29.11.2018, 12:53
@ Dieter Schulz
Ihre Erklärung für den Erlass von 1941 ist unlogisch.
Die Bevölkerung in den besetzten Ländern konnte sowieso kein Deutsch, weshalb Erlasse in Landessprache verfasst werden mussten. Und selbstverständlich konnten Deutsche auch vor dem Erlass von 1941 schon in Antiqua drucken oder per Hand schreiben.
Viel einleuchtender finde ich die Erklärung, dass Fraktur etwas martialisch und "un-westlich" gewirkt hat.
 Hans O. M. Günther 
  Netzpost-AdresseSo, 22.04.2018, 18:56
Auf Ihren ABC-Tafeln gibt es ein Zeichen auf der 3. Tafel (Offenbacher) hinter dem Zeichen „(“ rätzeln meine Freunde und ich über dessen Bedeutung! Könnten Sie da Auskunft geben?
 Viertel 
  Netzpost-AdresseMo, 07.08.2017, 13:38
Ich bin beeindruckt.
 Dieter Cyranek 
  Netzpost-AdresseMi, 07.06.2017, 22:59
Als gelernter Schriftsetzer geht mir das Herz auf!!!

Habe dann 28 Jahre in der IT als Systemmanager gearbeitet - aber das Herz gehört immer noch dem Bleisatz !!!

Deshalb vielen Dank für diese hervorragende Seite.

S U P E R I O R !
 Dieter Schulz 
 HeimseiteNetzpost-AdresseFr, 21.04.2017, 14:25
Danke für diesen liebevoll und aufwendig gestalteten, äußerst informativen Internet-Auftritt. Ich schreibe fließend sowohl lateinische als auch deutsche Schrift, je nachdem, wonach mir gerade ist. Dabei fällt mir immer wieder auf, dass sich die deutsche Schrift sauberer schreiben lässt als die lateinische. Mein Schriftbild sieht bei gleicher Schreibgeschwindigkeit in deutscher Kurrent exakter aus.

Sehr hilfreich in Zweifelsfällen sind Eure ausführlichen S-Regeln. In meinem Duden von 1965 sind ja die Schluss-/Rund-S noch durch einen kleinen Unterstrich gekennzeichnet, das haben neuere Duden leider nicht mehr.

Übrigens las ich einmal, der einschneidende Erlass von 1941 hatte weniger ideologische Gründe, wurde nur ideologisch verbrämt. Deutschland hatte fast ganz Europa erobert, aber die unterjochten Völker konnten die deutsche Fraktur, in der Erlasse und Anordnungen veröffentlicht wurden, schlichtweg nicht lesen. Und da man ja ganz Europa und vielleicht noch mehr beherrschen wollte, musste man sich den "Untermenschen" verständlich machen.

So sehr man sich freut, dass die Fraktur wieder als Werbeschrift genutzt wird, tut es doch weh, wenn die meisten Schriftnutzer die Regeln für den Fraktur-Schriftsatz nicht kennen, die im alten Duden noch hinten, aber im neuen sogar ganz vorn zu lesen sind. Aber wer schaut heute noch in den Duden? Nicht mal mehr die, deren Berufsinhalt Sprache und Schrift sind. In Dresden gibt es eine Gaststätte Wachstube, das Wirtshausschild in Fraktur mit Schluss-s, also eine Wachs-Tube. Und die Götzingerhöhe in Neustadt hat einen Gastraum mit Schluss-s, einen Gas-Traum. Ganz schlimm wird es jedoch, wenn auf der s-Taste des Rechners das Lang-s liegt. Das sieht dann echt bescheuert aus. Ligaturen darf man von diesen Werbe-Fuzzis gleich gar nicht erwarten.